Turnierbericht

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1. Deutsche Pokermeisterschaft für Hörgeschädigte

Ich erinnere mich sehr gern an den Bericht welchen ich aus Anlass der 1. Sächsischen Pokermeisterschaft für Hörgeschädigte schrieb, indem ich begeistert über den Verlauf der Veranstaltung berichtete. Ich würde mich nach der gestrigen Veranstaltung wiederholen, denn alles erfüllte wieder höchste Pokeransprüche. Die Veranstaltung war, sowohl vom Chemnitzer-Deaf-Poker-Team wie auch von der MSM Sportmarketing GmbH, Lizenznehmer der Poker-Bundesliga, perfekt organisiert.

Die Gastronomen des Fair Play im Falstaff waren wie immer gut vorbereitet und sicherten die gastronomischen Wünsche der Teilnehmer perfekt ab. Das beeindruckendste für uns war allerdings wiederum das Können und Verhalten am Pokertisch. Gutes Pokerspiel verbunden mit den Prinzipien der Fairness und des Sportes, wird bei hörgeschädigten Pokerspielern ganz groß geschrieben. Ein Prinzip, welches ich oft bei einzelnen Spielern auf anderen Veranstaltungen vermisse. Sind aber nicht gerade diese Eigenschaften die Grundvoraussetzungen für ein friedliches Miteinander auch im täglichen Leben? Könnten nicht viele Auseinandersetzungen, ob im Großen oder Kleinen, vermieden werden, würden Menschen diese Grundprinzipien im tagtäglichen Leben beherzigen, so wie das unsere hörgeschädigten Freunde im Pokerspiel tun? Diese Tatsachen kommen mir immer wieder in den Kopf, wenn ich mit unseren hörgeschädigten Freunden zusammen bin.

Bei allen „Nebensächlichkeiten“ stand natürlich das Turnier im Fokus des Betrachters.

Nach sechsstündigem Kampf erreichten die 9 Besten den Final Table, darunter bekannte Gesichter wie der German 9 Teilnehmer von 2013 Dirk Lenz (Platz 3), dessen Ehefrau Anett Lenz (Platz 6) oder Steffen Räder aus Pirna (Platz 9). Aber auch neue Gesichter im Verbund der Poker-Bundesliga, wie Anja Keller (Platz 7), Patrick Schmiedel (Platz 4), Wolfgang Peuchert (Platz 8) bzw. Ingmar Meller (Platz 10) sind eine echte Bereicherung für unsere große Pokerfamilie.

Den Sieg im Turnier machten zwei Sachsen unter sich aus. Es siegte Norman Hormes aus Chemnitz vor Ronny Keller aus Arnsdorf bei Bautzen.

Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin überzeugt, dass die Geschichte der Deutschen Meisterschaft für Hörgeschädigte  im Jahr 2017 ihre Fortsetzung finden wird, da ein solches Event zur Tradition werden muss.

Euer Klaus Dietze


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