Turnierbericht

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Gemeinsamkeiten zwischen der NSA und Ordnungshütern im Salzlandkreis

Unter dem Vorwand der Sicherung eigener Interessen tun beide das Gleiche. Ob gewollt oder ungewollt, sie tun es heimlich. Genau das ist der Haken der Angelegenheit. Ist dieser Vorgang auf politischer Ebene verwerflich, ist dies in unserem Fall nicht ganz so schlimm, was aus Anlass unserer diesjährigen Kreismeisterschaft in Aschersleben passierte.

Der Leser wird sich erinnern. Vor fast genau einem Jahr wollte man uns die Meisterschaften seitens des dortigen Ordnungsamtes verbieten. Erst über die Anwendung von Rechtsmitteln gelang es uns die Veranstaltung durchzuführen. Mein damaliger Vorwurf richtete sich nicht gegen die Art und Weise des vorläufigen Verbotes, sondern gegen die Tatsache, dass nachdem uns das Oberverwaltungsgericht die Veranstaltung genehmigte, nicht ein einziger Ordnungshüter der Stadt bzw. des Landkreises sich die Mühe gemacht hätte, sich einmal vor Ort zu informieren, was wir da eigentlich machen.

Sicherlich ist den Verantwortlichen sowohl des Landratsamtes als auch des Ordnungsamtes von Aschersleben meine damalige Kritik zu Ohren gekommen und sie taten das, was ganz in unserem Interesse ist, sie suchten unsere Veranstaltung in diesem Jahr auf.  Soweit so gut, wenn man nicht versucht hätten, es heimlich zu tun. Unter dem Vorwand evtl. mitspielen zu wollen, jedoch zunächst erst einmal zuschauen zu wollen, nahmen sie im Veranstaltungssaal Platz.

Erst ein Ortskundiger entlarvte die beiden, wie sich später herausstellte, netten Herren. Das daraufhin stattgefundene Gespräch war sachlich und ich hoffe auch für die Stadt Aschersleben ein aufklärendes Gespräch. Ich persönlich war im Nachhinein sogar sehr dankbar, denn nur im Gespräch kann man Unklarheiten und Bedenken ausräumen.

Der Bezug zur Politik wurde von mir nur gewählt, da ich der Überzeugung bin, das dort wo es heimlich gemacht wird, wo es gar nicht nötig ist, das Ganze ein „Geschmäckle“ hat. Wir hier im Osten und meine Generation ist darauf besonders sensibilisiert.

Nun aber zu dem eigentlichen Hauptereignis, dem Verlauf und Ergebnis der diesjährigen Salzlandmeisterschaft.

Die 32 Spieler, immerhin aus 4 Bundesländern, haben ein sehr schönes Turnier in dem anspruchsvollen Ambiente des City Hotel Aschersleben miterlebt. Auch wenn am Ende, wie immer, nur ein Spieler das begehrte Bracelet in Empfang nehmen konnte. Der „Glückliche“ bzw. „Beste“ war in dieses Mal Heiko Gumtow aus Frankfurt am Main, welcher damit den Vorjahressieger Oliver Ahrend aus Wernigerode ablöste.

KM ASL - v.l.n.r Michael Zander (2. Platz), Heiko Gumtow (Kreismeister) und Franziska Kowski (3. Platz)

KM ASL – v.l.n.r Michael Zander (2. Platz), Heiko Gumtow (Kreismeister) und Franziska Kowski (3. Platz)

Heiko ist ein regelmäßiger Teilnehmer unsere Meisterschaften, welcher schon längt einen Titel verdient hat. Apropos Titel, dieser blieb dieses Mal dem Zweitplatzierten Michael Zander aus Leipzig verwehrt, wird ihm aber nach der Durststrecke welche der erfolgsverwöhnte Unternehmer hinter sich hatte, doch wieder Selbstvertrauen verleihen.

Über den dritten Platz von Franziska Kowski, wird sich sicherlich nicht nur ihr Freund Tobias gefreut haben, denn die überall beliebte „Franzi„, wie sie überall liebevoll genannt wird, besticht nicht nur durch ihr Äußeres, sie ist einfach nett. Beschämend für alle anwesenden männlichen Teilnehmer war, sie trug als Einzige das Deutschlandtrikot. Hervorgehoben werden sollte noch, dass der einheimische amtierende Deutsche Meister Nico Zimmermann Platz 8 belegte.

In diesem Zusammenhang auch nochmals Dank an die netten und freundlichen Mitarbeiter des „City Hotels Aschersleben“.

Dr. Klaus Dietze


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